Schwanda - der Dudelsackpfeifer
Volksoper von Jaromír Weinberger In deutscher Sprache
Inszenierung: Klaus Arauner
Ausstattung: ÄNN
Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Am Görlitzer Haus des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau wird momentan die Volksoper „Schwanda – der Dudelsackpfeifer" aufgeführt. Das Libretto beruht auf einer alten tschechischen Volkssage. Zu Beginn erlebt der Zuschauer eine über 10 minütige Overtüre, in der die Vorgeschichte, das Kennenlernen der handelnden Hauptpersonen Schwanda und Dorota erzählt wird, schon hier wird der Konflikt, die Rivalität zwischen Schwanda und dem Räuber Babinsky um Dorota deutlich. Jahre später verbirgt sich Babinsky auf seiner Flucht vor den Landsknechten im Hause des Dudelsackpfeifers Schwanda und seiner Frau Dorota. Da der Räuber immer noch an die Frau gelangen will, versucht er Schwanda mit der List in die weite Welt zu locken, er könne mit seiner Kunst zu Ruhm und Reichtum gelangen. Heimlich brechen die beiden auf: In der Volksoper Schwanda kann der Zuschauer die ganze Bandbreite verschiedener Kunstgenres erleben. Das tschechische Originallibretto stammt von Milo Kares, verdeutscht wurde es von Max Brod, die Musik komponierte Jaromír Weinberger. Die Oper eroberte die wichtigsten Bühnen Europas und gelangte 1931 auch an die Metropolitan Opera. 1933 wurde das Stück letztmals aufgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es nur noch selten gespielt. Nun hat man sich an mehreren Bühnen in Deutschland diesem Stoff wieder angenommen.
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