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Artikel vom: 30.04.2010
"Wie man seine Sprache hassen lernt"
Sorben Buchvorstellung
Anlässlich des Welttages des Buches am 23. April, stellte der sorbische Schriftsteller Martin Walde in der Europabibliothek sein Buch „Wie man seine Sprache hassen lernt“ vor. Anhand von Zitaten aus historischen Gesetzbüchern, Lebenserinnerungen von Zeitzeugen vom Beginn des 20. Jahrhunderts sowie aktuellen Vandalismusschäden im sorbischen Siedlungsgebiet, bis zu Schulschließungen und Lehrplänen untermauerte der Autor seine These von sorbenfeindlichen Tendenzen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Er zeigte auf daß Konflikte entstehen, weil man nicht miteinander ins Gespräch komme. „Deutsche führen keinen Diskurs mit Sorben“ so die These des Autors.
Zur Auflösung des Konfliktes könne nach Meinung Waldes nur eine Auseinandersetzung mit der Geschichte sowie Diskussionen innerhalb der Gesellschaft beitragen.
Das Buch „Wie man seine Sprache hassen lernt“ war eine der Neuerscheinungen der Leipziger Buchmesse und wurde dort erfolgreich präsentiert. Im Rahmen des vom Europahaus Görlitz iniitierten Projektes“ Sorben unser unbekannter Nachbar“ weilte der Schriftsteller aus Bautzen in der Neißestadt.
Zur Auflösung des Konfliktes könne nach Meinung Waldes nur eine Auseinandersetzung mit der Geschichte sowie Diskussionen innerhalb der Gesellschaft beitragen.
Das Buch „Wie man seine Sprache hassen lernt“ war eine der Neuerscheinungen der Leipziger Buchmesse und wurde dort erfolgreich präsentiert. Im Rahmen des vom Europahaus Görlitz iniitierten Projektes“ Sorben unser unbekannter Nachbar“ weilte der Schriftsteller aus Bautzen in der Neißestadt.
Quelle:
Euroregio TV

















