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Artikel vom: 23.12.2011
Weihnachtsprogramm
der Mittelschule Innenstadt
80 Schüler, neun Lehrer und drei Mitwirkende aus der Ganztagsbetreuung standen am 20. Dezember auf der Bühne der Mittelschule Innenstadt. Unter dem Titel „Das Jahr in dem Weihnachten fast auf Freitag, den 13. gefallen wäre“ präsentierten sie das Weihnachtsprogramm in der Aula der Schule. Bereits seit 20 Jahren ist diese Veranstaltung Tradition. Von der „Weihnachtsgans Auguste“ über „König Drosselbart“ bis hin zu „Im Himmel ist die Hölle los“ reichte die Bandbreite der bisher dargebotenen Stücke, die unter der Leitung der Lehrer des musischen Profils und des späteren Neigungs- und Vertiefungskurses Frau Nitsche und Frau Röhle entstanden sind. Im 20. Jubiläumsjahr griff nun eine Hexenwette in die althergebrachte vorweihnachtliche Zeit ein. Mit Hexenkunst und Hokuspokus wurde der heilige Abend auf Freitag den 13. Dezember verlegt. Und das mit verheerenden Folgen. Schokoladenweihnachtsmänner schwitzen in der Maienhitze, Osterhasen füllen bereits im Januar die Supermarktregale und Kinder klagen über die kurze Vorweihnachtszeit. Letztlich sorgt Oma, die selbst noch hervorragende Pfefferkuchen nach Geheimrezept bäckt, dafür, dass die Hexe ihre Wette verliert. Weihnachten wird wieder zu dem, was es für Generationen von Menschen war. Als im Jahr 1992 in der Stadt Görlitz die Mittelschulen eingerichtet wurden, entstand aus einer schnell ausgesprochenen Idee ein Tradition. Bereits nach einem viertel Jahr war es soweit. Schüler, die sich gerade erst aus vielen Schulen kommend, in neuen Klassen mit neuen Lehrern zusammen gefunden hatten, studierten das erste Weihnachtsprogramm der Schule ein. Bald schon reichte eine Veranstaltung nicht aus. So wird das Weihnachtsprogramm alljährlich zweimal in der Aula der Mittelschule Innenstadt aufgeführt.Das Weihnachtsprogramm hat sich zu einem schulischen Höhepunkt der Mittelschule Innenstadt entwickelt. Eltern mit ihren Kindern und oft auch Großeltern füllen den Saal. Ehemalige Schüler, die selbst einmal Mitwirkende waren, schauen vorbei. Und manchmal agieren Kinder auf der Bühne, deren Eltern vor 20 Jahren die Mitbegründer dieser Tradition waren. Die Vorstellung ist auch Gelegenheit, Dank denen zu sagen, die die Schule auf vielfältige Weise unterstützen, den Unternehmen, die im Rahmenm des Praxistages Schüler betreuen, Stiftungen und Vereinen, die durch logistische und materielle Hilfe besondere Vorhaben ermöglichen.
Quelle:
Euroregio TV


















