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Artikel vom: 01.04.2010
Warenkaufhaus in Not
Diskussion mit Denkanstössen
Unter dem Motto „Warenkaufhaus in Not - Jetzt Handeln für die Görlitzer Innenstadt „ hatte das Görlitzer Kompetenzzentrum für Revitalisierenden Stadtebau am vergangenen Dienstag zu eine Diskussionsrunde in die ehemalige Schlecker-Filiale am Marienplatz eingeladen. Zu den Gästen gehörten Vertreter der Görlitzer Denkmalschutzbehörde, der sächsischen Wohnungswirtschaft sowie Görlitzer Lokalpolitiker. In seinem Vortrag analysierte der Architekt und Journalist Dr. Wilhelm Klauser von Initial-Design Berlin-Paris den Finanzkreislauf internationaler Immoblilenspekulationen, der letztlich zum Kaufhaussterben führe. Für ihn sei das Konzept Kaufhaus nicht tot, sondern weiterhin modern, innovativ und tragfähig.
Für Klauser ging es vor allem darum den Zuhörern Denkanstöße zu geben. Man solle die Versprechungen internationaler Finanz-Investoren genauer prüfen und auch sein eigenes Einkaufsverhalten kritisch hinterfragen. Es gelte sich auf bereits bestehenden Dinge zurück zu besinnen und daraus neue vor allem langfristige Lösungen zu formulieren.
Der Redner prognostizierte daß das bisherige Konzept mit großen Verkaufsflächen nicht im Sinne des Kunden sei. Große Verkaufsflächen seien bei sinkender Einwohnerzahl der falsche Weg. Außerdem müssten die Kaufhausketten den Trend erkennen: nicht der Kunde soll zum Kaufhaus kommen, sondern das Kaufhaus zum Kunden, Entwicklungen in Japan hätten dies verdeutlicht. Wer konkrete Vorschläge für das Hertie-Kaufhaus erwartet hatte, der wurde enttäuscht, es gab lediglich Denkanstöße, welche davon in Görlitz umgesetzt werden bleibt abzuwarten. Im Anschluß an den Vortrag fand eine Diskussionsrunde statt. Bereits seit 2006 führt das Kompetenzzentrum für revitalisierenden Städtebau die Diskussionsrunde „Görlitzer Stadtgespräche“ durch. Im Mittelpunkt dieser öffentlichen Vortragsreihen stehen Projekte zur Wiederbelebung von Stadtquartieren und Umnutzung leer stehender Gebäude und Brachflächen.
Für Klauser ging es vor allem darum den Zuhörern Denkanstöße zu geben. Man solle die Versprechungen internationaler Finanz-Investoren genauer prüfen und auch sein eigenes Einkaufsverhalten kritisch hinterfragen. Es gelte sich auf bereits bestehenden Dinge zurück zu besinnen und daraus neue vor allem langfristige Lösungen zu formulieren.
Der Redner prognostizierte daß das bisherige Konzept mit großen Verkaufsflächen nicht im Sinne des Kunden sei. Große Verkaufsflächen seien bei sinkender Einwohnerzahl der falsche Weg. Außerdem müssten die Kaufhausketten den Trend erkennen: nicht der Kunde soll zum Kaufhaus kommen, sondern das Kaufhaus zum Kunden, Entwicklungen in Japan hätten dies verdeutlicht. Wer konkrete Vorschläge für das Hertie-Kaufhaus erwartet hatte, der wurde enttäuscht, es gab lediglich Denkanstöße, welche davon in Görlitz umgesetzt werden bleibt abzuwarten. Im Anschluß an den Vortrag fand eine Diskussionsrunde statt. Bereits seit 2006 führt das Kompetenzzentrum für revitalisierenden Städtebau die Diskussionsrunde „Görlitzer Stadtgespräche“ durch. Im Mittelpunkt dieser öffentlichen Vortragsreihen stehen Projekte zur Wiederbelebung von Stadtquartieren und Umnutzung leer stehender Gebäude und Brachflächen.
Quelle:
Euroregio TV

















