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Artikel vom: 11.02.2011
Theaterfundus teilweise vernichtet
Großeinsatz für die Feuerwehr am vergangenen Sonntagnachtmittag. Gegen 16.15 Uhr wurde die Feuerwehr auf die Bautzener Straße/Ecke Brunnenstraße gerufen. Ein Gebäudekomplex auf dem Gelände des ehemaligen Waggonbauwerkes II stand in Flammen. Den Kameraden der Feuerwehren aus Görlitz, die auch von ihren Kollegen aus Zgorzelec unterstützt wurden, bot sich folgendes Bild. Auch Oberbürgermeister Joachim Paulick zeigte sich betroffen von der teilweisen Vernichtung des Görlitzer Theaterfundus. Die Brandbekämpfung dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Inzwischen steht fest, dass bei dem Brand ein Schaden von mindestens 200 bis 250.000 Euro entstanden ist. Der Gebäudeschaden kann noch nicht beziffert werden. Wie der technische Direktor Wolfgang Archner gegenüber eRtv betonte, ist der laufende Spielbetrieb des Theaters durch den Brand nicht gefährdet. Unmittelbar nach dem Brand hatte die Polizei die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen. Der Anfangsverdacht der Brandstiftung hatte sich bald erhärtet. Bereits zwei Tage später konnte ein 27jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden. Dieser war zum Tatzeitpunkt in Begleitung eines 11jährigen Jungen unterwegs. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, habe der 27jährige Benzin aus einem Kanister über Tische, Stühle und andere Möbel sowie brennbare Requisiten im Erdgeschoss verteilt und diese Gegenstände gemeinsam mit dem Strafunmündigen angezündet. Der 27jährige Beschuldigte soll zum Tatzeitpunkt erheblich vermindert schuldfähig oder Schuldunfähig gewesen sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz ordnete das Gericht der Neißestadt die Unterbringung des Tatverdächtigen in der Psychatrie an.
Quelle:
Euroregio TV


















