Spaten war gestern – Bagger ist heute. Mit diesen Worten setzten sich Klinikum-Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch, der sächsische Ministerpräsident Stanislav Tillich und Oberbürgermeister Joachim Paulick in drei Minibagger. Gemeinsam vollzogen sie den symbolischen ersten Baggerhub für den Neubau des Hauses B im Städtischen Klinikum. Für 15,1 Millionen Euro entsteht an dieser Stelle in den nächsten zwei Jahren ein moderner Klinikbau.
Im Beisein vieler Mitarbeiter des Klinikums aber auch von Bundestags- und Landtagsabgeordneten und Stadträten wurde der Baubeginn offiziell begangen. Beeindruckende Zahlen wurden präsentiert. Zum einen müssen 3.500 m³ Erde ausgehoben, 2000 m³ Beton vergossen und 1500 m³ Mauerwerk errichtet werden. Zum anderen ist es die wirtschaftliche Stärke der Städtischen Klinikum Görlitz GmbH, die beeindruckt. Der Freistaat gibt 13,8 Millionen Euro für dieses Vorhaben den Eigenanteil von 1,3 Millionen Euro trägt das Klinikum aus eigener Kraft.
Stanislav Tillich hatte den Bewilligungsbescheid für den ersten Bauabschnitt mit im Gepäck. 2,8 Milliarden Euro hat der Freistaat seit 1990 in das Gesundheitssystem investiert. Allein 110 Millionen Euro sind seit 1991 in das Klinikum geflossen. Gut angelegtes Geld, wie der Ministerpräsident betonte.
Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister wurden Erinnerungsurkunden an den Tag des Baubeginns unterzeichnet. Die Stadt Görlitz als Gesellschafter hat mit dem Klinikum eine sehr dankbares kommunales Unternehmen. Es braucht keine städtischen Finanzen, sorgt für Arbeit und kurbelt die Wirtschaft an.
Der Freistaat Sachsen setzt bei der Entwicklung von Gesundheitszentren wie dem Klinikum auf deren Ausstrahlung in den ländlichen Raum. Im Zuge des demografischen Wandels und des Ärzterückganges in den Gemeinden – ist eine starke Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung nötig.


















