Surreale Welten sind derzeit im Fotomuseum in Görlitz zu sehen. Am 20. März fand die Vernissage zur Ausstellung mit Werken der Chemnitzer Künstler Dirk Hanus und Michael Knauth statt. Der Vorsitzende der „Gesellschaft für das Museum der Fotografie Görlitz e.V.“, Wolfgang Blachnik hofft mit den gezeigten Werken auch hiesigen Freunden der Fotografie neue Anregungen für die eigene Arbeit bieten zu können. Er konnte neben den Künstlern und Kunstinteressierten auch den Intendanten des Musiktheaters Görlitz, Klaus Arauner begrüßen, der die Ausstellung offiziell eröffnete.
Michael Knauth hält mit seinen Werken den Betrachtern einen Spiegel vor. Er regt zum Nachdenken über Täter und Opferrollen an.
Dir Hanus will mit seinen Lichtbildern gegen die Bilderflut im Alltag ankämpfen. Im Gegensatz zu den perfekten Hochglanz-Werbebildern, die mit einem kurzen Blick erfassbar sind, will er das Auge zum Verweilen zwingen. Im Zentrum steht, liegt, hockt der Mensch, in Situationen, die sich dem Betrachter nicht sofort erschließen. In einer LivePerformance demonstrierte der Künstler, wie seine Bilder mit Hilfe einer Taschenlampe im Dunklen Raum entstehen. Begleitet wurde er dabei von Michael Mönnig von der Musikschule time2groove.
Bis zum 26. April sind die Licht Gestalten von Dirk Hanus und die Spiegelinstallationen von Michael Knauth jeweils dienstags bis sonntags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr zu sehen.












