Der Geschäftsführer der Kulturservice GmbH Dr. Michael Wieler überreichte am Dienstag im Waidhaus den unterschriebenen, europäischen Stadtbrief an Ruth Wagner Kulturamtsleiterin der Stadt Kassel. Dieser Stadtbrief – in einer hochwertigen Box verbindet die einstigen Bewerberstädte für die Kulturhauptstadt Europas 2010 miteinander. In dem Projekt soll die Frage erörtert werden, welche Bedeutung Kunst und Kultur für die Zukunft der Städte besitzen.
Die Neißestadt wird sich mit „Hidden Places“ einen Teilprojekt im Rahmen der Landesausstellung Via-Regia an diesem Stadtbrief beteiligen. Dabei werden Künstler aus allen Städten entlang der Via Regia von der Ukraine bis Spanien eingeladen, einen neuen künstlerischen Blick auf die Neißestadt zu werfen. Die Ergebnisse dieses Projektes sollen dann in Görlitz ausgestellt werden, damit die Bevölkerung ihre Stadt unter einem neuen Blickwinkel kennen lernt. Wie Dr. Michael Wieler unterstrich sind alle Bewerberstädte um die Kulturhauptstadt 2010 schon Gewinner, in Görlitz war es gelungen die Bevölkerung von dem Projekt zu überzeugen und mitzureißen.
Insgesamt beteiligten sich 11 von 15 Bewerberstädten am Stadtbriefprojekt.Nachdem der europäische Stadtbrief Ende 2010 in Karlsruhe angekommen ist, wird jede am Projekt beteiligte Stadt eine Kopie erhalten. Die Organisatoren freuen sich auf ein buntes, kulturell vielschichtiges Dokument. Die Stadt Kassel, die den Brief am Dienstag erhielt, wird ihn am 27. März im Rahmen ihres Projektes Kindermuseumsnacht an die Stadt Münster weiterreichen, betonte Kassels Kulturamtsleiterin Ruth Wagner und überreichte Dr. Michael Wieler das Maskottchen der Kasseler Bewerbung - den Herkules.













