Zweimal pro Jahr sammelten sich am Straßenrand in den Städten und Gemeinden des ehemaligen Niederschlesischen Oberlausitzkreises die Sprerrmüllhaufen. Nach einem festgesetzten Tourenplan wurde der private Sperrmüll abgeholt. Zum 01. Januar 2010 wird sich dies ändern.
Mit dieser Umstellung erfolgt ein erster Schritt zur Angleichung der Entsorgungsbedingungen der Abfallwirtschaft für den gesamten Landkreis. Die verstärkte Belastung der Umwelt und der Anwohner durch die Straßensammlung soll durch die Einführung der Abfuhr auf Bestellung minimiert werden.
Die zweimal jährlich durchgeführte Straßensammlung entfällt. Doch auch beim Abholsystem können private Haushalte zweimal jährlich Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronikschritt entsorgen lassen. Dies erfolgt jedoch nur nach Anmeldung.
Dabei werden nur frankierte Karten bearbeitet. Denn die zweiten Karte erhält der Antragsteller per Post zurück. Darauf findet er den Abholtermin. Innerhalb von vier Wochen wird der Sperrmüll durch die Niederschlesische Entsorgungsgesellschaft abgeholt.
Zum Sperrmüll gehören z.B. Möbel, Matratzen, Bodenbeläge, Haushaltsschrott und Haushaltskermaik.
Elektro- und Elektronikschrott ist getrennt vom Sperrmüll zu lagern. Dazu gehören u.a. Haushaltsgroß- und kleingeräte, Computertechnik und Unterhaltungselelektronik, elektrische Werkzeuge und Spielzeug.
Wer die maximal vier Wochen Abholfrist nach Anmeldung nicht abwarten will, kann Sperrmüll und Elektronikschrott auch direkt im Abfallhof Niesky entsorgen. Die Sperrmüllkarte ist bei Eigenanlieferung ebenfalls abzugeben.
Die Sperrmüll- bzw. Doppelkarten zur Beantragung sowie weitere Informationen finden Sie im Abfallkalender oder im Internet unter www.aw-goerlitz.de.
Görlitz, 09.02.2012 | 14:38 Uhr
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Artikel vom: 11.12.2009
Sperrmüllentsorgung auf Bestellung
Veränderung ab 2010
Quelle:
Euroregio TV

















