Zum Tag des offenen Denkmals wurde am 13. September der offizielle Sanierungsstart für das Konrad Wachsmann Haus vollzogen. Oberbürgermeister Wolfgang Rückert enthüllte gemeinsam mit dem Architekten Rolf Klinkenbusch und dem Bundestagsabgeordneten Michael Kretschmer die Bautafel. Bis zum Jahr 2011 soll nun die umfassende denkmalgerechte Sanierung des Hauses erfolgen.
Wie Oberbürgermeister Wolfgang Rückert berichtete, werden die Sanierungsarbeiten erst im Frühjahr 2010 beginnen. Vorerst erfolgt die Sicherung der Bausubstanz gegen Witterungseinflüsse und Vandalismus.
500.000 € sind für die Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle veranschlagt. 250.000 € kommen vom Freistaat Sachsen. Die zweite Hälfte trägt die Stadt aus eigener Kraft. Die komplette Sanierung des Hauses wird mehr als 900.000 € kosten. Die Finanzierung dafür ist aber noch nicht gesichert.
Das Architekturbüro Klinkenbusch und Kunze wurde mit der fachspezifischen Vorbereitung der Sanierungsarbeiten beauftragt.
Der offizielle Sanierungsbeginn wurde musikalisch begleitet durch das "Trio Terna".
Der Verein der Freizeitkünstler Niesky bot kreative Mitmachaktionen für die Kinder an. Und die Erwachsenen konnten sich in der Ausstellung und bei einem Rundgang zur Geschichte des Hauses informieren.
Das Gebäude ist der einzige bekannte Bau in Niesky, der auf einen persönlichen Entwurf des Architekten Konrad Wachsmanns zurückgeht. Ursprünglich als Wohnhaus für ein Vorstandsmitglied der Christoph & Unmack AG erbaut, erwarb es einige Jahre später der Chefarzt des Nieskyer Krankenhauses. Nach 1945 wurde das Gebäude öffentlich genutzt, bevor es über 15 Jahre leer stand. Nach der Sanierung soll im Konrad Wachsmann Haus das „Informationszentrum Holzbau“ entstehen. Einerseits als Informations- und Beratungszentrum der holzverarbeitenden Bauindustrie aber auch für Forschungsarbeiten von Hochschulen.
Infos unter: http://www.wachsmannhaus.niesky.de/

















