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Artikel vom: 02.12.2011
Planungsstand Stadthalle
Die neue Stadthalle wird mit Aufzügen ausgestattet. Aber die Brücke an der Stadthalle könne nicht mehr saniert werden. Sie müsse man behindertengerecht verändern, so die Planer vom Architekturbüro Wünsche und Langer. Auf einer Informationsveranstaltung am 01.12. im Restaurant „Zum Nachtschmied“. Diese Überlegungen würden zur Zeit in die Konzepte zur Sanierung der Stadthalle mit einfließen. Mit dem Sanierungskonzept sei man auf dem richtigen Weg. Anregungen haben sich die Planer bei Kurhaus Wiesbaden und der Stadthalle Wuppertal geholt. Ähnlich große Vorhaben, bei denen man maßgeblich mitgewirkt habe, seien das Stadttheater Hagen, das Congresszentrum Dortmund und die Westfalenhalle. Besonders hervorzuheben sei die klangliche Einmaligkeit der Sauer-Orgel, hier sei es möglich, hochkomplexe Werke aufzuführen. In der Zukunft könnten so auch national beachtliche Aufführungen möglich werden. Doch erst einmal ging es vorrangig um Zahlen. Ohne Stadthallengarten und Parkplätze sollen sich die Gesamtsanierungskosten der Stadthalle auf ungefähr 34 Millionen Euro belaufen. 27 Millionen Euro kommen aus EFRE-Fördermitteln und etwas mehr als 6 Millionen Euro aus Eigenmitteln – Reste des ehemaligen Neißefonds. Baubeginn soll Mitte 2013 sein und bereits Anfang Frühsommer 2015 hofft man das Haus betreiben zu können, so Oberbürgermeister Joachim Paulick. Durch die Sanierung soll eine Konzerthalle mit guter Akustik entstehen, die den zeitgemäßen Anforderungen für viele größere Veranstaltungen bis hin zu Messen entspricht. Eine anschließende Spendenaktion sollte Mittel u.a. für die Gestaltung des Stadthallengartens erbringen.
Quelle:
Euroregio TV


















