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Artikel vom: 20.11.2009
Neue Finanzierungskonzepte fürs Altstadtfest gesucht
Gastronomen weheren sich gegen Schankbetrieb der städtischen Kulturservice GmbH
Das Altstadtfest braucht neue Lösungsansätze zur Finanzierung, so die Botschaft von Bürgermeister Dr. Michael Wieler. Am 16. November stellte er sich der Diskussion mit den Gastronomen der Stadt. Diese sehen in der ihm unterstehenden Kulturservice GmbH einen Konkurrenten, der durch den eigenen Betrieb von Bierständen zu Umsatzeinbußen führt. Als Organisator des Altstadtfestes hat das städtische Unternehmen 33.000 Euro durch den Bierverkauf selbst erwirtschaftet.
Anhand umfangreichen Zahlenmaterials erläuterte Dr. Michael Wieler die dramatische Situation. Mit einem Defizit von mehr als 31.000 Euro schlug das Altstadtfest in diesem Jahr zu Buche. Bei Gesamtkosten von fast 231.000 Euro gehen die Einnahmen stetig zurück. Der Grad der Kostendeckung lag 2009 bei nur noch knapp 84%.
Ursachen dafür sind vor allem die gestrichene städtische Projektförderung für das Fest und ein drastischer Einbruch beim Verkauf der Altstadt-PINS.
Aus juristischen Gründen ist es nicht möglich, Eintritt für das Festgebiet zu verlangen. Um die Einnahmeseite dennoch zu verbessern, betreibt die Kulturservice GmbH vier der 24 Bierstände selbst. Das erhitzt die Gemüter der Händler und Gastronomen, denn viele gehen bei der Vergabe der Schankgenehmigungen leer aus.
In der Diskussion wurden Vorwürfe vor allem am PIN-Verkauf laut. Die Vertriebsmöglichkeiten bei Händlern und Gastronomen der Stadt seien schlecht genutzt worden.
Der Bürgermeister räumte Fehler in der Vergangenheit ein. Er sei für Anregungen und neue Ideen offen. Im Januar 2010 soll es eine transparente Marktordnung geben, in der auch die Vergabe von Standgenehmigungen nachvollziebar geregelt wird.
In der überwiegend sachlichen Diskussion brachten sich die Gastronomen mit konstruktiven Vorschlägen ein. Vor allem der PIN Verkauf soll stark ausgeweitet und mit bestehenden touristischen und gastronomischen Angeboten verbunden werden.
Diskutiert wurde auch die Möglichkeit, die relativ günstigen Bierpreise leicht anzuheben.
Zusätzlich zu den PINS könnten weitere Merchandising Artikel rund ums Altstadtfest für zusätzliche Einnahmen sorgen.
Die Anwesenden einigten sich darauf, einen Beirat ins Leben zu rufen. So wären die Gastronomen in die weitere Planung und Entscheidungsfindung eingebunden.
Anhand umfangreichen Zahlenmaterials erläuterte Dr. Michael Wieler die dramatische Situation. Mit einem Defizit von mehr als 31.000 Euro schlug das Altstadtfest in diesem Jahr zu Buche. Bei Gesamtkosten von fast 231.000 Euro gehen die Einnahmen stetig zurück. Der Grad der Kostendeckung lag 2009 bei nur noch knapp 84%.
Ursachen dafür sind vor allem die gestrichene städtische Projektförderung für das Fest und ein drastischer Einbruch beim Verkauf der Altstadt-PINS.
Aus juristischen Gründen ist es nicht möglich, Eintritt für das Festgebiet zu verlangen. Um die Einnahmeseite dennoch zu verbessern, betreibt die Kulturservice GmbH vier der 24 Bierstände selbst. Das erhitzt die Gemüter der Händler und Gastronomen, denn viele gehen bei der Vergabe der Schankgenehmigungen leer aus.
In der Diskussion wurden Vorwürfe vor allem am PIN-Verkauf laut. Die Vertriebsmöglichkeiten bei Händlern und Gastronomen der Stadt seien schlecht genutzt worden.
Der Bürgermeister räumte Fehler in der Vergangenheit ein. Er sei für Anregungen und neue Ideen offen. Im Januar 2010 soll es eine transparente Marktordnung geben, in der auch die Vergabe von Standgenehmigungen nachvollziebar geregelt wird.
In der überwiegend sachlichen Diskussion brachten sich die Gastronomen mit konstruktiven Vorschlägen ein. Vor allem der PIN Verkauf soll stark ausgeweitet und mit bestehenden touristischen und gastronomischen Angeboten verbunden werden.
Diskutiert wurde auch die Möglichkeit, die relativ günstigen Bierpreise leicht anzuheben.
Zusätzlich zu den PINS könnten weitere Merchandising Artikel rund ums Altstadtfest für zusätzliche Einnahmen sorgen.
Die Anwesenden einigten sich darauf, einen Beirat ins Leben zu rufen. So wären die Gastronomen in die weitere Planung und Entscheidungsfindung eingebunden.
Quelle:
Euroregio TV












