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Artikel vom: 08.07.2011
Machbarkeitsstudie vorgestellt
Die Stadthalle ist grundsätzlich unter den gegebenen Bedingungen mit städtischen Zuschüssen wirtschaftlich betreibbar. Dies könne aber nur funktionieren wenn das Haus komplett saniert wird. Zu diesem Schluss kommt eine Machbarkeitsstudie des Büros Drees & Sommer. Die Ergebnisse dieser in Auftrag gegebenen Studie wurden am 01. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gutachten habe sich ausdrücklich gegen eine Sanierung in Teilabschnitten ausgesprochen, so Oberbürgermeister Paulick. Großer-, Kleiner- und Gartensaal, das ehemalige Restaurant, sollen saniert werden und die entsprechenden Räumlichkeiten für Veranstaltungen bieten. Wie Kulturbürgermeiste Dr. Michael Wieler unterstrich, beinhalte die Komplettsanierung laut Studie nicht die Sanierung der Außenhülle und des Stadthallengartens. Die Stadthalle soll nach der Sanierung regionale und überregionale Veranstaltungen präsentieren, die auch Bautzen und Zgorzelec mit einbeziehen. Im Bereich der mittelgroßen und kleineren Veranstaltungen bestehe durchaus eine Nachfrage nach dem Haus, so Oberbürgermeister Paulick. Die Studie veranschlagt im Jahr ca. 165 Veranstaltungen. Man gehe jährlich von einem Zuschussbedarf von 400.000 Euro aus. Bislang war von einer Summe in Höhe von ca 250.000 Euro pro Jahr die Rede. Zusätzlich errechneten die Planer in den kommenden 20 Jahren durchschnittlich 600.000 Euro, die eingesetzt werden müssten, um den Zustand der Stadthalle zu erhalten bzw. das Haus auf den jeweils neusten technischen Stand zu bringen. Eine Gesamtinvestitionssumme von 22 Millionen Euro wurde kalkuliert, aber es werde wohl mehr werden, so der Kulturbürgermeister. Nun hoffe man, dass der Freistaat noch die Zusage für die Aufstockung gebe. Bisher habe das Land ca. 18 Millionen Euro Fördermittel in Aussicht gestellt. Kommt die Aufstockung zustande, wird der Stadtrat noch im September über die Planungsleistungen entscheiden.Quelle:
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