Seit Montag kann die östlichste Privatbrauerei Deutschlands - die Landskron-Brauerei wieder Bier produzieren. Die Hochwasserkatastrophe der vergangenen Tage hat zum Glück einen Bogen um das Unternehmen gemacht und so nur für indirekte Schäden gesorgt.Der Biernachschub ist also gesichert. Auch wenn vorerst noch nicht die volle Produktionskapazität erreicht werden kann. Verluste muss die Brauerei dagegen direkt in den betroffenen Hochwassergebieten verbuchen. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Görlitz AG die der Brauerei seit Anfang der Woche chlorfreies Wasser in zur Verfügung stellt kann der Gerstensaft wieder in gewohnter Qualität hergestellt werden. Sobald das Trinkwasser in der Neißestadt wieder dem gewohnten Standard entspricht, will man die Produktion wieder vollem Umfang aufnehmen. Bis dahin muss die Braumanufaktur wie viele andere Unternehmen der Neißestadt noch auf die Unterstützung der Stadtwerke zurückgreifen. In dem Görlitzer Traditionsunternehmen kann das Bier noch in 18 Meter tiefen Kellern 40 Tage lang - mehr als üblich reifen. Die Jahresproduktion liegt nach eigenen Angaben bei etwa 165.000 Hektolitern.
Görlitz, 18.05.2012 | 00:11 Uhr
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Artikel vom: 27.08.2010
Landskron-Brauerei produziert wieder
Quelle:
Euroregio TV

















