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Artikel vom: 29.03.2010
In der Kita brennt noch Licht
Kindergarten Pusteblume aus Niesky beteiligt sich an Aktionswoche
Die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Niesky, hier spielen, lernen und toben ca. 53 Kinder. 16 davon in integrativen Gruppen. 2 pädagogische Fachkräfte kümmern sich in jeder Gruppe liebevoll um die Entwicklung und Förderung der Kleinen. Doch die Zeit, die den Erzieherinnen dafür zur Verfügung steht, reicht für eine hochwertige Bildungsarbeit nicht aus. Die Liga der Wohlfahrtsverbände in Sachsen wollte mit der Aktion „In der Kita brennt noch Licht“ auf die schwierige Situation der Kindertagesstätten hinweisen.
Die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Niesky, hier spielen, lernen und toben ca. 53 Kinder. 16 davon in integrativen Gruppen. 2 pädagogische Fachkräfte kümmern sich in jeder Gruppe liebevoll um die Entwicklung und Förderung der Kleinen. Doch die Zeit, die den Erzieherinnen dafür zur Verfügung steht, reicht für eine hochwertige Bildungsarbeit nicht aus. Die Liga der Wohlfahrtsverbände in Sachsen wollte mit der Aktion „In der Kita brennt noch Licht“ auf die schwierige Situation der Kindertagesstätten hinweisen.
51 Kindertagesstätten im Landkreis Görlitz beteiligten sich an der Aktion, vier davon in Niesky. An einem Nachmittag demonstrierten die Erzieherinnen, wie viel Arbeit zusätzlich zur pädagogischen Betreuung der Kinder zu leisten ist. Die KITA Pusteblume hatte dafür mehr als 100 Einladungen an politische Entscheidungsträger Stadt- und Kreisräte, Landtagsabgeordnete, sowie den Oberbürgermeister von Niesky und Landrat Lange. Leider war keiner der Eingeladenen anwesend, dabei hatten die Mitarbeiterinnen der KITA ganz konkrete Forderungen an die Politik.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bildungsarbeit sei auch, daß alle Kitas einem Ministerium unterstellt würden und nicht wie bisher 2 Ministerien, dem Sozial- und dem Kultusministerium
Heilpädagogische Einrichtungen haben derzeit einen zusätzlichen Kampf auszutragen. Aufgrund knapper Haushaltskassen ist ihre Überführung in reguläre Kindertagesstätten in die Diskussion gekommen. Um den Kindern jedoch weiterhin eine altersgerechte Entwicklung in kleinen überschaubaren Gruppen mit qualifizierter Förderung durch die Fachkräfte weiter angedeihen lassen zu können, setzt sich auch die Kita Pusteblume für eine andere Lösung ein.
Spielerisches Lernen muss gut vorbereitet sein. Deshalb wenden die Erzieherinnen viel zusätzliche Zeit dafür auf. Auch die Umsetzung der Vorgaben des Sächsischen Bildungsplanes benötigt genügend Vor- und Nachbereitungszeit. Nur so können Projekte und Exkursionen gelingen und die Kinder davon wirklich profitieren.
Entwicklungsberichte und Förderpläne zu verfassen sind nur ein Teil der Mehrarbeit, die die Kindergärtnerinnen aufbringen müssen.Mit speziellen Bildungs- und Lerngeschichten dokumentieren die Erzieherinnen in der KITA Pusteblume besonders die Stärken ihrer Schützlinge. Aber auch hier müssen Sie viel Zeit einsetzen.
Kinder brauchen Zeit. Zeit, die sich auch in einem angemessenen Personalschlüssel für Kindertagesstätten widerspiegeln muss. Die Aktion „In der Kita brennt noch Licht“, sollte dafür ein öffentliches Bewusstsein schaffen und Politik, Eltern und Entscheider in den Verwaltungen sensibilisieren. Die Resonanz blieb weit unter den Erwartungen. Erschreckend – wie wenig Interesse für die Entwicklung der Kinder aufgebracht wird – Schließlich sind sie unsere Zukunft.
Die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Niesky, hier spielen, lernen und toben ca. 53 Kinder. 16 davon in integrativen Gruppen. 2 pädagogische Fachkräfte kümmern sich in jeder Gruppe liebevoll um die Entwicklung und Förderung der Kleinen. Doch die Zeit, die den Erzieherinnen dafür zur Verfügung steht, reicht für eine hochwertige Bildungsarbeit nicht aus. Die Liga der Wohlfahrtsverbände in Sachsen wollte mit der Aktion „In der Kita brennt noch Licht“ auf die schwierige Situation der Kindertagesstätten hinweisen.
51 Kindertagesstätten im Landkreis Görlitz beteiligten sich an der Aktion, vier davon in Niesky. An einem Nachmittag demonstrierten die Erzieherinnen, wie viel Arbeit zusätzlich zur pädagogischen Betreuung der Kinder zu leisten ist. Die KITA Pusteblume hatte dafür mehr als 100 Einladungen an politische Entscheidungsträger Stadt- und Kreisräte, Landtagsabgeordnete, sowie den Oberbürgermeister von Niesky und Landrat Lange. Leider war keiner der Eingeladenen anwesend, dabei hatten die Mitarbeiterinnen der KITA ganz konkrete Forderungen an die Politik.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bildungsarbeit sei auch, daß alle Kitas einem Ministerium unterstellt würden und nicht wie bisher 2 Ministerien, dem Sozial- und dem Kultusministerium
Heilpädagogische Einrichtungen haben derzeit einen zusätzlichen Kampf auszutragen. Aufgrund knapper Haushaltskassen ist ihre Überführung in reguläre Kindertagesstätten in die Diskussion gekommen. Um den Kindern jedoch weiterhin eine altersgerechte Entwicklung in kleinen überschaubaren Gruppen mit qualifizierter Förderung durch die Fachkräfte weiter angedeihen lassen zu können, setzt sich auch die Kita Pusteblume für eine andere Lösung ein.
Spielerisches Lernen muss gut vorbereitet sein. Deshalb wenden die Erzieherinnen viel zusätzliche Zeit dafür auf. Auch die Umsetzung der Vorgaben des Sächsischen Bildungsplanes benötigt genügend Vor- und Nachbereitungszeit. Nur so können Projekte und Exkursionen gelingen und die Kinder davon wirklich profitieren.
Entwicklungsberichte und Förderpläne zu verfassen sind nur ein Teil der Mehrarbeit, die die Kindergärtnerinnen aufbringen müssen.Mit speziellen Bildungs- und Lerngeschichten dokumentieren die Erzieherinnen in der KITA Pusteblume besonders die Stärken ihrer Schützlinge. Aber auch hier müssen Sie viel Zeit einsetzen.
Kinder brauchen Zeit. Zeit, die sich auch in einem angemessenen Personalschlüssel für Kindertagesstätten widerspiegeln muss. Die Aktion „In der Kita brennt noch Licht“, sollte dafür ein öffentliches Bewusstsein schaffen und Politik, Eltern und Entscheider in den Verwaltungen sensibilisieren. Die Resonanz blieb weit unter den Erwartungen. Erschreckend – wie wenig Interesse für die Entwicklung der Kinder aufgebracht wird – Schließlich sind sie unsere Zukunft.
Quelle:
Euroregio TV

















