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Artikel vom: 19.03.2010
Grenze - Welche Grenze?
Zweisprachige Ausstellung im Dom Kultury
Im Dom Kultury in Zgorzelec wurde am Dienstagabend eine zweisprachigen Ausstellung eröffnet, die grenzüberschreitende Projekte in den Fokus rückt. Unter dem Titel: Grenze – welche Grenze? Menschen an Oder und Neiße. »Gehen wir mal rüber…!« stehen jene im Mittelpunkt, deren Initiative eine gegenseitige Annäherung entlang der Grenze möglich macht. In Porträtfotos und Gemälden sowie Texten auf Deutsch und Polnisch werden Motivationen, Ziele und Erfahrungen von engagierten Bürgern deutlich. Eröffnet wurde die Exposition von Rafal Baranowsky, Kulturbürgermeister von Zgorzelec, er ging auf die vielfältigen gemeinsamen Projekte dies- und jenseits der Neiße ein und unterstrich genauso wie Andre Riemer, Beauftrager der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer den sich entwickelnden Alltag zwischen den Bürgern auf beiden Seiten der Flüsse Oder und Neiße. Eine Zusammenarbeit die nur durch aktives Zusammenwirken der Menschen vor Ort möglich wurde, so die Redner. Zu den Gästen gehörte neben Vertretern der Görlitzer Stadtverwaltung auch die Vizebürgermeisterin von Penzig, Malgorzata Sokolowska sowie interessierte Bürger aus Görlitz und Zgorzelec. In insgesamt elf Projekten aus Infrastruktur, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, wird das Zusammenwachsen in der deutsch-polnischen Grenzregion zwischen Ahlbeck und Zgorzelec dargestellt. Zu sehen ist die interessante Wanderausstellung, die als nächstes in Guben/Gubin Station macht, noch bis 28.03. 2010 im Dom Kultury Zgorzelec.
Quelle:
Euroregio TV













