„Fragt uns wir waren dabei“. Die Vortragsreihe des Europahaus Görlitz e.V. machte nun auch im Haus Klingewalde Station. Mit Kultur- und Management Studenten der Hochschule wollten die Referenten Ulf Großmann und Stefan Waldau über die Ereignisse der freidlichen Revolution vor 20 Jahren ins Gespräch kommen.
Stefan Waldau war Mitbegründer des Neuen Forums in Görlitz. Durch die riskante Arbeit im Untergrund wurden maßgebliche Impulse für die ersten Demonstrationen in der Neißestadt gegeben.
In einem Buch haben Srefan Waldau und andere Aktive des Neuen Forums die politischen Hintergründe in Görlitz und die Ereignisse des Jahres 1989 zusammen gefasst. Die politische Opposition von damals spielte bereits ein Jahr später kaum noch eine Rolle. Für Stefan Waldau ist das kein Problem, wurde doch das gesetzte Ziel erreicht.
Die Studenten setzten sich unbefangen und kritisch mit dem Thema auseinander.Das wurde auch in der regen Diskussion deutlich.
In der Diskussion wurde auch die Frage nach dem Vergessen und Verzeihen gestellt. Die Zeitzeugen sprachen sich gegen das Vergessen und für ein tiefgründiges Aufarbeiten der DDR-Diktatur aus. Dennoch sollte jeder eine zweite Chance bekommen.
Zwei Stunden dauerte die intensive Auseinandersetzung mit der jungen deutschen Geschichte. Für die Studenten nicht nur Pflichtübung im Rahmen ihres Vorlesungsplanes sondern auch authentischer Erlebnisbericht über eine Zeit, die sie noch nicht bewusst miterlebt haben.
Das Projekt „Fragt uns wir waren dabei“. Ist eine Initiative der säöchischen Staatsregierung und des Europahaus Görlitz e.V. gefördert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.
Görlitz, 09.02.2012 | 13:42 Uhr
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Artikel vom: 04.12.2009
Fragt uns wir waren dabei
Projekt des Europahaus Görlitz e.V.
Quelle:
Euroregio TV

















