Wählen Sie eine Aktion:
Schrift:
Artikel vom: 11.11.2011
Europäische Kulturpolitik 2011
Die künftige Kulturhauptstadt Wroclaw will mit der Neißestadt gemeinsam 2 konkrete Projekte umsetzen. Zum einen soll ein Niederschlesischer Kulturpass für Grund- und Mittelschüler entwickelt werden, um bei Kindern und Jugendlichen grenzüberschreitend Interesse und Zugang zu Museen und Kultureinrichtungen zu ermöglichen. Einen ähnlichen Pass soll es auch für Senioren geben. Hier setzt Professor Adam Chmielewski vom Kulturhauptstadtbüro Wroclaw auf die Mitarbeit der Neißestadt. Dies waren nur zwei der Projekte, die gezielt bei der Podiumsdiskussion im Theater Görlitz am 07. November angesprochen wurden. Unter dem Titel „Die Kunst der Verwandlung“ Essen-Görlitz-Wroclaw ging es ganz konkret um europäische Kulturpolitik 2011. Welche Chance bietet die Kulturhauptstadt Wroclaw 2016 für Görlitz? Wie kann die Neißestadt von der künftigen Kulturhauptstadt 2016 profitieren und welchen Beitrag kann sie leisten. Moderiert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Görlitzer Kulturbürgermeister und jetzigen Präsidenten der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Ulf Großmann. Zu den Podiumsgästen zählten Bernd Lange, Landrat des Landkreises Görlitz und sein Amtskollege des Ennepe-Ruhrkreises Dr. Armin Brux. Dank des Projektes a la Jacquard, des einzigen Kooperationsprojektes der Kulturhauptstadt 2010 mit dem zweitplatzierten Bewerber Görlitz, so Armin Brux seien viele Menschen aus dem Ruhrgebiet auf Görlitz aufmerksam geworden und hätten auch die Neißestadt besucht. Dr. Fritz Pleitgen Geschäftsführer a.D. Ruhr 2010 gab einen Rückblick auf die Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Die wichtigste Erkenntnis, so Pleitgen: Kultur sei ein wichtiger Standortfaktor, den man nicht unterschätzen solle, denn mit Kultur könne man die Menschen gewinnen.Diskutiert wurde, wie Breslau das Unternehmen Kulturhauptstadt angehen wollen, wie man es umsetzen will und welchen Beitrag Essen beisteuern könne. Wie können die Städte voneinander lernen, kooperieren, gemeinsam Projekte verwirklichen. Außerdem regte Dr. Pleitgen an, dass die Neißestadt einen Slogan entwickeln solle, mit dem sie überregional, also deutschlandweit bekannter werde.
Quelle:
Euroregio TV

















