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Artikel vom: 27.05.2011
Eröffnung der 3. Sächsischen Landesausstellung
Das Görlitzer Theater bildete am 21. Mai den festlichen Rahmen anlässlich der Eröffnung der 3. Sächsischen Landesausstellung. Ca. 400 geladene Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Kultur, Wirtschaft, sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik waren in die Neißestadt gekommen, um an diesem nicht nur für Görlitz wichtigen Ereignis teilzunehmen. Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung vom Bläserensemble der Hochschule C.-M-v.W. Dresden. Schon die Gästeliste zeigte die Bedeutung des Ereignisses für den Freistaat und die Neißestadt: Der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich war darauf ebenso zu finden, wie der Staatssekretär und außenpolitische Berater des polnischen Ministerpräsidenten Wladyslaw Bartoszewski. Für den Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Prof. Dr. Martin Roth, ist Görlitz selbst Hauptobjekt der Landesausstellung, betonte der Redner. Nachdem die jüngsten der Flötengruppe aus Studniska Dolny ihren großen Auftritt hatten, trat der erste Mann im Freistaat ans Rednerpult. Nach einem Ausflug in die Geschichte brachte es der Preisträger des Internationalen Brückepreises 2002 philosophisch auf den Punkt. Bevor die Ausstellung dann offiziell von der Projektleiterin der „ViaRegia“ Bettina Probst, eröffnet wurde, erklang noch einmal Musik, diesmal von der Big-Band „Zagladny“ der Umelecka Skola aus Tschechien. Nach einem weiteren Musikstück durften sich die hochrangigen Gäste dann sprichwörtlich auf die Reise begeben und die Austellung in Augenschein nehmen. Im Kaisertrutz wurden hochkarätige Exponate, darunter Leihgaben von über 100 Museen, Archiven und Bibliotheken aus Deutschland, besonders aus Sachsen, Polen, Tschechien und der Ukraine gezeigt. Doch nicht nur im Kaisertrutz waren die Besucher zu einer Zeitreise eingeladen. Die Kulturservice GmbH hatte den Theatervorplatz mit vielen Projekten in ein buntes Bürgerfest verwandelt. Es gab musikalisches, historisches und wissenswertes zu entdecken. So präsentierten sich die verschiedenen Vereine und Initiativen und luden die Besucher so ein, die alte Handelsstraße und ihre lebendige Kultur in Vergangenheit und Gegenwart zu entdecken.
Quelle:
Euroregio TV

















