Mehr als 300 Nieskyer beteiligten sich am Montag, dem 15. Februar an einer Mahnwache vor dem Nieskyer Rathaus. Eishockeyfans, Spieler und Förderer dieses Sports wollten damit ein erstes deutliches Signal an die Entscheidungsträger der Sächsischen Aufbaubank senden.
Für 3,4 Millionen Euro sollte das Eisstadion in diesem Jahr saniert werden. Die Stadt Niesky, die Stadtwerke und der Eislaufverein haben klare Konzepte vorgelegt. Im Zuge der Sanierung sollte das Stadion als Zugabe auch ein Dach erhalten, um den Spiel- und Trainingsbetrieb witterungsunabhängiger gestalten zu können. Die Sächsische Aufbaubank hält den Eissport in Niesky für nicht förderfähig und kündigte die Ablehnung des Förderantrages an. Damit ist der Eissport insgesamt in Gefahr.
Eishockeyfans und Bürger der Stadt wollen die angekündigte Entscheidung der Sächsischen Aufbaubank nicht akzeptieren. Die Mahnwache soll ein deutliches Zeichen sein. Auch wenn mann sich direkt vorm Rathaus versammelt, gehen die Proteste nicht gegen die Stadtväter.
Die Teilnehmer an der Mahnwache stehen symbolisch für viele weitere Bürger der Stadt und der Region, die den Eissport in Niesky erhalten wollen. Viele haben sich dazu schon mit ihrer Unterschrift bekannt.
Es gibt noch Hoffnung. Eine erste Gesprächsrunde mit Bürgermeister Wolfgang Rückert, Landrat Bernd Lange und Landespolitikern hat es bereits gegeben. Und auch die SAB hat Gesprächsbereitschaft signalisiert.

















