Das ACO Autohaus Henke in Niesky wurde am letzten Februarwochenende wieder einmal zum Mekka aller Dampfmaschinenfreunde. Bereits zum 11. Mal präsentierten sich hier große und kleine Dampfmaschinen den Besuchern. Diese wurden schon bei ihrer Ankunft vom Geknatter der Motoren empfangen. Neben Lanz Bulldogs und diversen anderen Maschinen konnte Günter Freudenberg ein Gasmotor die technikfans besonders begeistern. Auf interessierte Gesprächspartner brauchte Günter Freudenberg an diesem Tag nicht lange warten.
Dichter Andrang herrschte im Showroom des Autohauses. Mehr als 100 Aussteller präsentierten ihre stationären und mobilen Dampfmaschinen den interessierten Besuchern. Neben vielen bekannten Gesichtern konnten die Besucher auch neue Aussteller hier finden. Zum ersten Mal mit dabei war Andreas Matthes aus Stadt Wehlen bei Pirna
Die Dampfmaschinenausstellung fasziniert sowohl junge als auch die älteren Besucher. Viele Kinder stehen alljährlich mit großen Augen vor den Modellen und versuchen ihre Funktion zu ergründen. Viele Opas kommen mit ihren Enkeln hierher, um ein Stück Kindheitsgeschichte weiter. Natürlich gehört Fachsimpeln unbedingt zu solch einer Ausstellung. Erfahrungen austauschen und neue Pläne schmieden. Die Aussteller müssen sich vielen neugierigen Fragen stellen.
Auch im elften Jahr hat die Dampfmaschinenausstellung nichts von ihrem Reiz verloren. Was mit 20 Modellen einst begann, hat inzwischen Kultstatus bekommen. In der Szene der Bastler, Techniker, Tüftler und Aussteller hat sich dieser Termin in Niesky längst herum gesprochen. So kommen die Besucher des Autohauses Henke immer wieder in den Genuss, neuer faszinierender Maschinen. Wieviel Zeit und manchmal auch Geld da drin stecken, können sie nur erahnen. Das der Funken der Begeisterung überspringen kann, wird bei Domenic deutlich. Gemeinsam mit seinem Vater Jens Häschke präsentierte er bereits zum zweiten Mal den Nachbau des ersten Benzmobils. So sah Autofahren vor 120 Jahren aus.
Tausende mögen es gewesen sein, die den Weg zur Ausstellung gefunden haben. Dabei stimmte nicht nur die Präsentation sondern auch die Versorgung der Besucher. Bescheiden und voller Ehrfurcht vor den Veteranen traten die Hightech Modelle der Opel Flotte an diesem Tag in den Hintergrund. Verstecken brauchten sie sich aber nicht. Und so beendete manch ein Besucher seine Zeitreise in die Vergangenheit mit einem Blick in die Gegenwart der Fahrzeugeschichte.


















