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Artikel vom: 14.09.2009
Wenn die Ohren streiken
Möglichkeiten der hörverbessernden Chirurgie
Etwa jeder 15. Mensch in Deutschland ist schwerhörig. Die Ursachen sind dabei vielfältig. Sie reichen von der einfachen Altersschwerhörigkeit über Infektionen bis hin zu chronischen Lärmschädigungen oder Tumoren. Schwerhörigkeit kann akut oder chronisch auftreten. In den meisten Fällen sind akute Schwerhörigkeiten nur von kurzer Dauer und verschwinden von selbst. In anderen Fällen müssen sie, genau wie die chronischen Hörschäden, behandelt werden, Um festzustellen, welche Art der Schwerhörigkeit vorliegt, müssen die Patienten eine umfangreiche Diagnostik durchlaufen.Meist ist der niedergelassene HNO Arzt der erste Anlaufpunkt für die Betroffenen. Gegebenenfalls übernehmen diese dann die Überweisung der Patienten an die HNO-Klinik des städtischen Klinikums in Görlitz.Wird der Schall von außen nicht richtig ins Innere des Ohrs übertragen, kann das an einer Versteifung der Gehörknötchenkette liegen. Hier setzt die hörverbessernde Chirurgie an. Aber auch Löcher im Trommelfell können die Ursache für eine Schwerhörigkeit sein. Hier kann die Chirurgie ebenfalls helfen. Weißt das Trommelfell keine Löcher auf, können die HNO-Ärzte nicht ins Innere des Ohrs sehen. Das bedeutet: endgültige Klarheit bekommen sie erst während der Operation. Erst dann entscheidet sich, welche Prothese eingesetzt werden soll. Der hörverbessernden Chirurgie im Klinikum Görlitz stehen modernste technische Bedingungen zur Verfügung. Die Operation erfolgt unter Narkose und unter dem Mikroskop. Nach bis zu vier Tagen stationärem Aufenthalt werden die Patienten nach Hause entlassen. Um den Behandlungserfolg abschätzen zu können, ist jedoch noch Geduld gefragt.
Quelle:
Euroregio TV

















